Tag 1
Abholung um Mitternacht am Indira Gandhi international Flughafen Delhi zum Hotel. Freier Tag für Besorgungen wie Helmkauf, Geldwechseln, Mobilecard und Empfang der Fahrzeugpapiere mit Motorrad und erstes Einfahren
Tag2
Abfahrt um 5 Uhr aus Delhi nach Swarghat, goßteils Autobahn im letzten Teil Schotterpiste und Steigung........322 km
Tag3
Swarghat nach Manali(Vashist) durch das Kullutal.......220 km
Tag4
Freier Tag zur Höhenanpassung, Bad in heißen Quellen und Ausflug zu den Wasserfällen von Vashisht, alles natürlich nur freiwillig
Tag5
Manali über Rotangpass nach Jispa / Keylong, Ausflug zu einem Felsenkloster ….....125 km
Tag6
Jispa / Keylong nach Sarchu, Übernachtung im stationären Zelt auf 4290 m !!!, auf Wunsch mit Wärmflasche ;-)...........115km
Tag7
Sarchu – Leh, hauptstadt von Ladakh, Überfahrt des 2.höchsten Passes mit 5328 m ........275 km
Tag8
Leh – Khardung La, einer der höchsten befahrbaren Pässe der Welt, zurück nach Leh, Befahrung optional, individuelles alternativprogramm möglich.......100km
Tag9
Leh durchs Industal nach Kargil, suppergeile Landschaften und Strassen !! Mittagessen im Kloster Lamayuru.......228 km
Tag10
Kargil- Srinagar (Kaschmir), Übernachtung im Hausboot .......206 km
Tag11
Ruhetag und Erholung auf einem wunderschönen Hausboot aus der Kolonialzeit im Nageenlake mit sehr gutem Essen und einer absolut liebevollen Gastgeberfamilie
Tag12
- Patnitop, Verkehrshölle aber auch mit schönen Abschnitten.........183km
Tag13
Patnitop – Amritsar, viel Verkehr aber auch kleine Bergstrassen durch schöne Landschaft. ...........310 km
Tag14
Ruhetag in Amritsar mit Verweilen im berühmten "Golden Tempel" und Mittagessen mit ca. "1000 Tischnachbarn". 15:30 Ausflug mit Taxi zur Grenzwachablösezeremonie Indien Pakistan Waghaboarder
Tag15
Amritsar - Chandigarh, langweilige km auf dem Highway, als kleines Highlight: Besuch einer indischen Trink(sauf)halle in Chandighar.......... 235 km
Tag16
Chandigarh - Delhi, wie Vortag nur mit dem Höhepunkt tagsüber nach Delhi rein zu Fahren..............260km
Tag17
Puffertag für Eventualitäten, abends Abschiedsessen und Transver mit Taxi zum Flughafen. Die meisten Flüge gehen dann in der Nacht.

Ladakh-Kaschmir-Punjab

Die Reise ist ein Rundkurs von ca. 2400 km auf 17 Tage verteilt und startet von Chandigarh ins Kullu Valley nach Manali mit den beliebten heißen Schwefelquellen und den grandiosen Wasserfällen. Dort ist ein Tag Pause zur Höhenanpassung eingeplant.
Ladakh heißt übersetzt "Land der Pässe". Es gibt kein Land mit höheren befahrbaren Straßen und Pässen als Ladakh. Ganz im Norden Indiens, am oberen Verlauf des Indus, an der Grenze zu Tibet und Pakistan, verbirgt sich dieses raue Stück Erde. Ladakh ist ein Ausläufer der tibetischen Hochebene und wird deshalb auch "Little Tibet" genannt. Bis heute ist der Buddhismus die dominierende Religion in Ladakh; überall findet man buddhistische Klöster. Zu Tausenden strömen Gläubige aus aller Welt in diese Region, um die Lehren Buddhas aus dem Munde des Dalai Lama und anderer Lehrer zu hören.
Ein Höhepunkt ist im wahrsten Sinne des Wortes der bei Leh gelegene Khardung La. Er gehört mit seinen
5359 m zu den höchsten befahrbaren Pässen der Welt und kann aber muss nicht ``erfahren“ werden. Man kann den Tag auch nutzen um die Hauptstadt Leh und deren umliegende Klöster zu erkunden.Weiter geht es durchs Industal in Richtung Kashmir.

Kashmir, bietet einen wohltuenden Gegensatz zu der kargen unwirklichen Mondlandschaft von Ladakh und wird nicht umsonst als Tal der Blumen bezeichnet, ein landschaftliches Juwel, dass von sechs verschiedenen Gebirgszügen umgeben wird. Auch kulturell findet hier ein ziemlich abrupter Wechsel vom Buddhismus zum Islam statt, was sich durch unterschiedliche Kleidung, Bräuche, und Bauweise zeigt.
Ein absolutes Highlight ist natürlich die Übernachtung im Hausboot auf dem Dalsee bei Srinagar, auch Venedig Indiens genannt.Ganze Dörfer aus Hausbooten mit schwimmenden Gärten umschlungen mit tausenden von Lotosblumen lassen Einen in eine gänzlich andere Welt eintauchen .

Punjab liegt auf dem letzten Teil unserer Reise und es wechselt wiederum die Landschaft, das Klima und die Religion. Immer wieder interessant ist es zu beobachten wie sich Temperament und Charakter der Bevölkerung unter dem Einfluss des wechselnden Klimas ändert.

Die Sikhreligion ist hier beheimatet und findet im Goldenen Tempel von Amritsa sein geistiges Zentrum. Die Ästhetik dieses Meisterwerks an Baukunst, die verwendeten Baumaterialien wie Gold und kühler Marmor, die Melodien der singenden Mönche die übers Wasser klingen, erzeugen eine solch entspannte und gleichzeitig dichte Atmosphäre, dass man von ganz allein berührt wird von etwas, das eigentlich nicht mehr zu beschreiben ist.

Ein Besuch an der indisch-pakistanischen Grenze zur morgendlichen Wachablösezeremonie, die von zahlreichen Besuchern beider Seiten mit allerlei Spektakel begleitet wird, rundet unser Programm ab.

Am letzten Tag kommt dann die Kür im Straßenverkehr von Delhi, bei der wir beweisen können, dass wir im indischen Verkehrsfluss mitschwimmen können.
Die ganze Tour stellt eine echte Herausforderung an unser Fahrkönnen dar, sicher nicht was hohe Geschwindigkeit angeht, aber an alles Andere. Und trotzdem möchte ich niemanden zu sehr abschrecken.

Vieles ist möglich wenn man sich traut und die Welt zeigt sich nur dem von allen Seiten, der bereit ist auf die Bequemlichkeiten und die Sicherheit des zu Hauses eine Zeitlang zu Verzichten.